heilfasten


Heilfastenkur

 

Die Heilfastenkur erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von 2-3 Wochen. Stark übergewichtige Patienten können bis zu 4 Wochen fasten. Sie wird mit Hilfe der Ohrakupunktur problemlos möglich. Die hierzu verwendeten Dauernadeln, einzeln und steril verpackte allergenfreie Einwegartikel aus einer Silber-Stahl-Legierung, sollten für ca. 2 Wochen in Ihren Ohren verbleiben. Die Akupunktur-Nadeln nehmen Ihnen das Hungergefühl, beruhigen den Magen, verhindern Aggressivität und stellen das vegetative Nervensystem um. Zum Schutz der Nadeln werden diese mit einem Pflaster verklebt, welches Sie bei Verlust erneuern sollten.

 

Der Sinn der Therapie liegt in erster Linie in der Entgiftung des Organismus, dem Abbau insbesondere ernährungsbedingter Übersäuerung der Gewebe, der Stoffwechselharmonisierung sowie einer Stimulation des Immunsystemes durch die Sanierung des Darmes. Sollten Sie übergewichtig sein, stellt die HEILFASTENKUR natürlich auch eine probate Methode zur Gewichtsreduktion dar.

 

Für die Dauer der Anwendung dürfen Sie nicht essen. Durch die Akupunktur wird das Gefühl der Entbehrung auf ein Minimum reduziert, es soll aber doch als Schlüsselerlebnis für eine bewußtere, im Nachhinein anstrebenswerte Lebensweise dienen. Der Magen, der durch falsche Essgewohnheiten oftmals erheblich über seine Normalgröße ausgedehnt wird, erfährt nun keinen Dehnungsreiz, wodurch er sich in Richtung dieser zurückbildet. Achten Sie deshalb nach der Kur unbedingt darauf, künftig kleine Mahlzeiten langsam zu sich zu nehmen, denn Sättigungsreiz stellt sich nicht unmittelbar, sondern erst zehn bis fünfzehn Minuten nach dem Essbeginn ein.

 

Der Darm wird während der HEILFASTENKUR entleert und saniert. Hierzu werden in der Regel keine Abführmittel benötigt, da genügend Zeit vergeht, somit muß die Darmentleerung nicht in zwei Tagen abgeschlossen sein. In den ersten Tagen sollten Sie noch mehrere Darmentleerungen haben, auffallende Farb- und Konsistenzschwankungen sind völlig normal. Auch im weiteren Verlauf der Kur kann es in unregelmäßigen Abständen weiterhin zu Stuhlgang kommen, hier werden dann alte Kotreste ausgeschieden, die sich bis zu vier Jahre lang im Darm festgesetzt hatten. Die Selbstheilungskräfte des Darmes werden aktiviert, Entzündungen können abheilen und das lymphatische Gewebe des Dickdarmes -ein sehr wichtiger Teil unseres Immunsystemes- tritt regelrecht aus dem Sumpf hervor und kann seine Arbeit wieder optimieren.

 

Der Körper wird in erster Linie über die Nieren, also auf dem Harnwege entgiftet, weswegen es extrem wichtig ist, dass Sie so viel wie möglich trinken, absolutes Tagesminimum sind 3 Liter Flüssigkeit, je mehr Sie jedoch trinken, desto besser für Ihr Wohlbefinden und den Therapie-Erfolg. Folgende Getränke dürfen während der Kur getrunken werden: ungesüßte und mit Honig oder Ahornsirup gesüßte Tees mit Ausnahme von Brennessel-, Sennes- & Mate-Tee; Fruchtsäfte (100% Saft) gemischt mit stillem natriumarmem Mineralwasser im festen Verhältnis 1:2; 0,2 Liter ungesalzenen Gemüsesaft; trockene Weißweinschorle 1:1. Auch ein abendliches Bier 0,33l ist erlaubt. Während der Kur dürfen Sie keinesfalls Milchprodukte, synthetische Getränke, Limonaden, hochprozentige Alkoholika, Rotwein, Sekt und Kaffee trinken. Kaffee sollten Sie auch nach der Kur nicht mehr trinken, er ist ein wichtiger Mitverursacher zahlreicher Stoffwechselerkrankungen.

 

Als Ausleitungserscheinung über Haut und Schleimhäute kommt es anfangs zu vermehrtem Schwitzen oder auch Frieren, die Verdunstung wird neu eingeregelt. Desweiteren kann es in den ersten Tagen zu Kopfschmerzen kommen. Mundgeruch bekämpfen Sie am besten mit stark verdünntem Minzöl, welches Sie aber nicht trinken dürfen.

 

Um Mangelerscheinungen zu vermeiden und die Wirkung der HEILFASTENKUR zu verstärken, bekommen Sie in Absprache bestimmte biologische Arzneimittel rezeptiert, die Sie regelmäßig zu sich nehmen sollten. Nach Ablauf der Kur werden die Nadeln entfernt, das anschließende Fastenbrechen erfolgt idealerweise mit einem geschälten Apfel, einige Stunden später nehmen Sie eine leichte Gemüsemahlzeit zu sich. In den ersten 24 Stunden bitte kein Vollkornbrot, keinen Salat, keine Hülsenfrüchte und nichts Gebratenes essen. Verzichten Sie künftig auf den Verzehr von Schweinefleisch, Kaffee und den Genuß von Nikotin, denn dies sind die drei Säulen für eine gesunde Lebensweise.

 

 

 

 

 

 

 

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